Häufige Fragen

 
11. 3. Was sind Plaque und Zahnstein?
Plaque ist ein klebriger Zahnbelag aus Nahrungsresten und Bakterien und wird heute auch „Biofilm“ genannt. Besonders stark bildet sich Zahnbelag zwischen den Zähnen, entlang des Zahnfleischrandes und auf den Kauflächen der Backenzähne. Dieser bildet sich ständig neu, auch schon kurze Zeit nach dem Zähneputzen und kann zu Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Karies führen.



Zahnstein ist Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien verhärtet hat und nicht mehr durch einfaches Zähneputzen entfernt werden kann. Beides, Plaque und Zahnstein werden während einer Prophylaxe-Sitzung beseitigt.
22. Wie entsteht Zahnfleischbluten?
In den meisten Fällen sind Plaque-Bakterien die Ursache für Zahnfleischentzündungen. Durch die von ihnen produzierten Giftstoffe wird im Zahnfleisch eine Entzündungsreaktion hervorgerufen, die dann zu den typischen Symptomen führt. Das Zahnfleisch ist in diesem Fall für gewöhnlich geschwollen und gerötet. Ein vertiefter Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch ist erkennbar und Zahnfleischbluten tritt auf. Dabei handelt sich um eine oberflächige Gingivitis, die durch gründliche Reinigung sich wieder beheben lässt.



Bestimmte Faktoren wie z. B. Rauchen, Stress, Schwangerschaft, einige Grunderkrankungen und bestimmte Medikamente erhöhen das Risiko für bakteriell bedingte Zahnfleischentzündungen. Zahnbeläge und Zahnstein tragen entscheidend zur Entstehung von Zahnfleischproblemen bei.
33. Wann empfiehlt sich eine Wurzelbehandlung?
Die Erhaltung der eigenen, natürlichen Zähne hat in der Zahnmedizin höchste Priorität. Im Zahninneren befinden sich Nerven und Blutgefäße, das sogenannte Zahnmark. Dieses kann sich durch tiefe Karies, Traumas, oder ausgeprägten Parodontitis entzünden und letztendlich auch absterben. Dieser ganze Prozess kann dann auch den Kieferknochen schädigen.



Möchte man den erkrankten Zahn erhalten, gibt es nur eine letzte Möglichkeit, die Entfernung des entzündeten Zahnnervs mittels einer Wurzelkanalbehandlung. Somit werden die Bakterien und das entzündete Gewebe beseitigt. Sind alle Wurzelkanäle entdeckt, offengelegt, gesäubert und desinfiziert, werden diese anschließend durch den Zahnarzt verschlossen. Damit wird ein Wiedereindringen von Bakterien verhindert. Im Anschluss an einer Wurzelkanalbehandlung, wird der betroffene Zahn oftmals überkront, um einen langfristigen Erhalt zu gewährleisten.
44. Brücke oder Implantat?
Zunächst sollte geklärt werden, ob ein verlorener Zahn überhaupt ersetzt werden muss. Eine Zahnlücke kann bestehen bleiben, wenn sie keine funktionellen Probleme verursacht und optisch nicht stört. Immer häufiger raten Zahnärzte heute zu einem Implantat, eine moderne Lösung, die kein Schleifen der gesunden Nachbarzähne benötigt.   Vorteile eines Implantates sind:
  • Lange Haltbarkeit.
  • 1:1-Ersatz einzelner Zähne.
  • Keine Abstützung zu den Nachbarzähnen erforderlich.
  • Feste Verankerung.
  • Das Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel sorgt für eine Belastung des Kieferknochens und damit zu dessen Erhalt.




  Nachteile des Implantats:
  • höhere Kosten im Vergleich zur klassischen Brücke
  • Benötigt ein operativer Eingriff.
  • Die Behandlungsdauer und der Behandlungsaufwand sind höher als bei Brücken.
Bei einem fehlenden Zahn ist die sogenannte Basisbrücke die Standardversorgung als festsitzender Zahnersatz. Als Pfeiler für die angefertigte Brücke dienen die beiden angrenzenden Zähne, die dafür angeschliffen werden müssen. Vorteile der Brücke sind:
  • Niedrigere Kosten.
  • Ideale Lösung, wenn Nachbarzähne Karies haben.
  • Zuschuss der Krankenkasse.
Nachteile der Brücke sind:
  • Gesunde Nachbarzähne müssen angeschliffen und oft auch devitalisiert werden.
  • Bei Brücken kann es zu Knochenschwund kommen.
Die Vor und Nachteile von Implantate, beziehungsweise Brücken gleichen sich aus und gestalten sich in Abhängigkeit der individuellen Situation unterschiedlich. Allerdings haben sich im Frontzahnbereich Implantate als optimal ästhetische Zahnersatzversorgung etabliert. Möchten Sie einen Zahn im hinteren Bereich ersetzen, können Sie zwischen Implantat oder Brücke wählen und ihre Entscheidung nach der Diagnostik und Beratung des behandelnden Zahnarztes treffen.
55. Wie soll ich meine Zähne während der Schwangerschaft pflegen?
Während der Schwangerschaft sollten Sie zwei Untersuchungstermine wahrnehmen. Der erste sollte in der 12.-16. Schwangerschaftswoche stattfinden, der zweite in der 28.-32. Woche. So können auftretende Zahnfleischentzündungen oder sonstige Probleme schnell erkannt und unkompliziert behandelt werden. Als optimale Vorsorge sollten sie während der Schwangerschaft ein bis zwei professionelle Zahnreinigungen zur Unterstützung der häuslichen Mundhygiene vornehmen lassen. Haben sie Schmerzen, scheuen Sie aber nicht den Gang zum Zahnarzt. Die heutzutage in der Zahnmedizin zur Betäubung verwendeten Anästhetika stellen kein Risiko für das ungeborene Leben dar. Der Stress durch die Zahnschmerzen ist für das Kind schädlicher als eine kurze Behandlung beim Zahnarzt. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel können sogar einfache Behandlungen wie z.B. eine Füllungstherapie meist gefahrlos durchgeführt werden. Im ersten und im dritten Drittel sollten nur reine Schmerzbehandlungen erfolgen. Größere Behandlungen während der Schwangerschaft sind sehr belastend und in einigen Fällen nicht möglich, da z.B. nicht geröntgt werden darf. Gehen Sie am besten schon bei bestehendem Kinderwunsch für eine gründliche Untersuchung zu Ihrem Zahnarzt und lassen Sie sich beraten.

66. Wie pflege ich die Zähne meines Kindes?
Zahnpflege ist wichtig auch für Babys, so sollten bereits die ersten Zähnchen sorgfältig gepflegt werden. Aber nicht jedes Baby mag es, wenn auf einmal eine Zahnbürste in seinem Mund herumwerkelt. In diesem Fall schafft vielleicht eine Fingerhut-Zahnbürste aus Silikon, ein Lappen oder eine Watterolle Abhilfe. Denken Sie sich kleine Zahnputzlieder aus, schnell kann das Zähneputzen auf diese Weise zum Vergnügen werden. Sobald Ihr Kind selbstständiger wird, können Sie kleine Rituale aus der Zahnpflege machen.

Für Kleinkinder gibt es spezielle Kinderzahnbürsten mit kleinem Bürstenkopf. Diese haben weiche Borsten und einen rutschfesten Griff. Elektrische Zahnbürsten für Kinder sind neben ihrer bunten Gestaltung mit vibrierenden Bewegungen und Musiktönen ausgestattet. Dadurch steigt die Motivation zum Zähneputzen und die Zahnpflege-Routine bleibt spannend. Achten Sie darauf, eine Zahnbürste auszuwählen, mit der Ihr Kind gut umgehen kann und die besten Putzergebnisse erzielt. Ihr Kind sollte zudem trotzdem in der Lage sein, sich die Zähne mit einer Handzahnbürste zu putzen.





Für die optimale Zahnpflege bei Ihrem Kind benötigen Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta. Es gibt Kinderzahncremes, die einen für Kinder optimalen Fluoridanteil von 550 ppm enthalten, sowie einen kinderfreundlichen Geschmack haben. In dem ersten Lebensjahr des Kindes, sollten Sie nur einmal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen und gleichzeitig fluoridiertes Speisesalz verwenden. Ab dem ersten Geburtstag sollten Eltern die Milchzähne ihres Kindes zweimal täglich mit Zahnpasta putzen.



Sobald alle Milchzähne durchgebrochen sind, empfiehlt sich Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume. Gewachste Zahnseide eignet sich ideal, da sie auch in die engen Zahnzwischenräume der Kinderzähne passt.



Mehr Motivation beim Zähneputzen mit Playbrush. Der neueste Trend mit dem Namen “Playbrush” präsentiert eine spielerische Art und Weise, die Kindern das Zähneputzen schmackhaft macht. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einem Aufsatz für die Handzahnbürste sowie einer kostenlosen App. Ihr Kind kann anhand von Spielen das Zähneputzen auf eine neue Art erleben.

Mit jedem Zähneputzen werden Punkte gesammelt. Dieses Belohnungssystem bietet wiederum einen neuen Ansporn für Ihr Kind. Es werden verschiedene Spiele angeboten, sodass das Zähneputzen zum dauerhaften Spaß wird und Ihr Kind spielerisch die Bedeutung der Zanhygiene kennenlernt.



Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene, nicht zu zuckerhaltige Ernährung, um Karies-Risiken zu reduzieren. Stellen Sie Verfärbungen oder Veränderungen am Zahnschmelz fest, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen. Außerdem sind regelmäßige Kontrollbesuche, ein- bis zweimal im Jahr zu empfehlen.

77. Was ist Lachgas?
Lachgas ist seit mehreren Jahrzehnten ein sicheres und erprobtes Sedierungsmittel bei Angstpatienten und Patienten mit Würgereiz in der Zahnmedizin. Es werden hochmoderne Geräte für die Lachgassedierung verwendet, die immer eine exzellente Versorgung des Patienten mit Sauerstoff garantieren. Wir sind eine zertifizierte Lachgas-Zahnarztpraxis.

Was ist eigentlich Lachgas?

Es ist ein unsichtbares Gas, das geruchslos ist und leicht süßlich schmeckt. Lachgas ist ein sehr stabiles Molekül, das vom Körper sehr schnell aufgenommen werden kann und nicht vom Körper verarbeitet wird. Nach der Behandlung bleiben aus diesem Grund bleiben keine Spuren von Lachgas im Körper.

Was fühlt der Patient während der Sedierung?

Das Lachgas bewirkt eine Entspannung und Entkopplung von der Realität. Man fühlt sich „leicht“ und hat ein Gefühl der Gleichgültigkeit. Die Angst des Patienten wird spürbar unterdrückt. Durch die sehr gute Steuerbarkeit ist die Lachgassedierung für alle Eingriffe von der professionellen Zahnreinigung bis zu chirurgischen Eingriffen gut einsetzbar. Die Lachgassedierung ermöglicht auch den jüngsten Patienten einen Einstieg in eine zahnärztliche Behandlung. Auf diese Weise kann man Patienten, die schon schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht haben, zu einer positiven Erfahrung verhelfen.
 
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